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„Zukunftsplausch“: Schmerzhafte Zukunft

„Zukunftsplausch“: Schmerzhafte Zukunft

„Wollen wir Schmerzen fühlen?“ – dieser Frage gehen drei Experten aus Medizin, Psychologie und Kultur nach.

Peter Mattenklodt, leitender Psychologe des Schmerzzentrums am Uniklinikum Erlangen, die Lyrikerin Nora Gomringer und der Rheumatologe Prof. Dr. Dr. Axel Hueber diskutieren aus unterschiedlichen Perspektiven, ob eine Zukunft ohne Schmerzen möglich wäre – und ob sie überhaupt sinnvoll und erstrebenswert ist.

 

Kopfschmerzen, ein gebrochenes Bein oder eine chronische Erkrankung – Schmerzen können unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Eine Zukunft, in der wir keine Schmerzen mehr ertragen müssen, klingt daher zunächst verlockend. Aber wäre sie tatsächlich wünschenswert? In der Science-Fiction jedenfalls entwirft die Vorstellung einer schmerzfreien Zukunft häufig beunruhigende Szenarien, in denen es auch um Kontrolle und Macht geht.

Wie erstrebenswert wäre eine Zukunft ohne Schmerzen? Wie realistisch ist ein solches Szenario? Und was würde uns möglicherweise fehlen, wenn wir keinen Schmerz mehr empfinden könnten?

Beim Zukunftsplausch im Deutschen Museum Nürnberg diskutieren am 29. September ab 19 Uhr drei Gäste aus Medizin, Psychologie und Kultur über die mögliche Zukunft des Schmerzes. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Rolle Schmerz für uns Menschen spielt – und ob eine Zukunft ohne ihn überhaupt möglich und erstrebenswert wäre.

Live vor Ort: Deutsches Museum Nürnberg (Zukunftsmuseum), Augustinerhof 4, Nürnberg, 90403

Der Eintritt ist frei. Es wird dennoch um Reservierung von Tickets gebeten, im Onlineshop Deutsches Museum - Zukunftsmuseum Nürnberg] (ab drei Wochen vor der Veranstaltung oder an der Museumskasse des DMN).

Die Veranstaltung wird zusätzlich auch live im Internet] übertragen.

Gäste:

  • Peter Mattenklodt, leitender Psychologe des Schmerzzentrums am Uniklinikum Erlangen. Der Diplompsychologe und Psychotherapeut erarbeitet mit seinen Kolleginnen und Kollegen multimodale Therapiemöglichkeiten für Patienten und Patientinnen mit chronischen Schmerzen.
  • Nora Gomringer ist Direktorin des Künstlerhauses des Freistaats Bayern (Internationales Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg) und Autorin. In ihrer Arbeit setzt sie sich immer wieder mit Schmerz und Schmerzen auseinander. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis (2015) und dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2022).
  • Prof. Dr. Dr. Axel Hueber ist Professor für Rheumatologie und Immunologie (Paracelsus Medizinische Privatuniversität) und Abteilungsleiter der Rheumatologie am Klinikum Nürnberg. Er ist Initiator der Ausstellung „Comic meets Rheuma“, die ab dem 31. Juli im Zukunftsmuseum Nürnberg zu sehen ist.

Moderation: Dagny Müller (Zukunftsmuseum Nürnberg)