Leica Stellaris 5 – In vivo Imaging Hub
Wissenschaft in einer neuen Dimension – mit Blick tief ins neuronale Universum
Unser hochmodernes Leica Stellaris 5 richtet seinen Blick tief in den Kosmos des lebendigen Nervensystems und anderer lebender Zellen im Organismus.
GCaMP – Die verborgene Realität der Neuronen sichtbar machen:
Ein genetisch kodierter Calcium-Indikator macht neuronale Aktivität sichtbar - als fluoreszierendes Aufleuchten in den sensorischen Neuronen der dorsalen Hinterwurzelganglien bei Kalziumeinstrom. Mit GCaMP können wir in Echtzeit die neuronale Realität hinter sensorischen Wahrnehmungen entschlüsseln: ein Blick in die Matrix des Nervensystems.
GCaMP wurde 2001 entwickelt und basiert auf einer Fusion aus grün fluoreszierendem Protein (GFP), Calmodulin und der M13-Peptidsequenz. Mittlerweile stehen weitere innovative Sensoren zur Verfügung, etwa Marina zur spannungsabhängigen Bildgebung oder CaMPARI zur dauerhaften Markierung aktiver Neuronen.
Spezifikationen
Aufrechtes konfokales Leica STELLARIS 5 Laserscanningmikroskop ausgestattet mit Weißlichtlaser (WLL) für frei einstellbare Anregungswellenlängen sowie zwei HyD-S Hybrid-Detektoren mit spektral variabler Erfassung. Das System bietet einen Galvo- sowie einen schnellen Resonanzscanner und ermöglicht damit sowohl hochaufgelöste als auch schnelle dynamische Bildgebung. Ein Dual-Objektivschlitten erlaubt den direkten Wechsel zwischen zwei Objektiven im Experiment.
Das Mikroskop verfügt über:
- einen Scientifica-Tisch mit vorgebohrten Haltepunkten, ideal für Physiologie, Optogenetik, Perfusion oder komplexe Mikromanipulator-Setups.
- Leica K5 CMOS-Mikroskopkamera für routinemäßige Fluoreszenzbildgebung
- LAS X Electrophysiology Softwareupgrade
- Direct MODulation 405 Laser (DMOD)
Verfügbare Objektive:
HC FLUOTAR L 25x/0,95 W VISIR – NA 0.95, Arbeitsabstand 2.5 mm
HC PL FLUOTAR 10x/0,32, Arbeitsabstand 11.2 mm
HC APO L 10x/0,30 W U-V-I, Arbeitsabstand 3.6 mm
Die Kombination aus Upright-Design, flexiblem Probenzugang und hochsensitiver WLL/HyD-Technologie ermöglicht Anwendungen von Gewebeschnitten, In-Vivo-Imaging, Optogenetik, Calcium-Imaging, struktureller Morphologie bis hin zu schnellen Resonanz-Zeitserien.
Unser in vivo Imaging Hub wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung und das Vertrauen folgender Förderer und Partnerinstitutionen:
- Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projekte GA 2133/3-1 (Galler) und Zi1172/10-1 (Zimmermann)
- Universitätsklinikum Erlangen, Vorstand
- Prof. Dr. Roland C.E. Francis, Prof. Dr. Jürgen Schüttler – Klinik für Anästhesiologie
- Prof. Dr. Dr. Raymund E. Horch – Plastische Chirurgie
- Prof. Dr. Kerstin Galler – Zahnerhaltung und Parodontologie
- Prof. Dr. Christian Alzheimer – Physiologie und Pathophysiologie
- Prof. Dr. Dr. Friedrich Paulsen – Funktionelle und Klinische Anatomie
Unsere Publikationen
Plastisch- und Handchirurgische Klinik
Heltmann-Meyer S, Fleischer S, Kadam S, Boccaccini AR, Kirmsse S, Forster L, Teßmar J, Schrüfer S, Lamberger Z, Stahlhut P, Lang G, Bosserhoff AK, Arkudas A, Horch RE, Kengelbach-Weigand A and Schmid R*. Ink comparison for extrusion-based bioprinting in the context of breast cancer and melanoma models. International Journal of Bioprinting. 2025;11(2):249-269. doi: 10.36922/ijb.5828. (2024 Journal Impact factor 6.0), *Corresponding author: rafael.schmid(at)uk-erlangen.de
Die Publikation vergleicht vier verschiedene Hydrogel-Bioinks für die extrusionsbasierte 3D-Bioprinting-Modellierung von Brustkrebs- und Melanom-Zelllinien hinsichtlich Druckbarkeit, Zellüberleben, Stoffwechselaktivität und Zellzyklusverhalten. Dabei zeigte sich, dass alle Tinten druckbar sind, aber in Bezug auf Zellwachstum und -aktivität deutliche Unterschiede zwischen den Hydrogelen bestehen. Zur Analyse der Zellmorphologie und Koloniebildung wurde das Leica STELLARIS im LIGHTNING-Modus eingesetzt, um konfokale Bilder zur Auswertung der Zellverteilung und -struktur innerhalb der gedruckten Hydrogelkonstrukte aufzunehmen (Abbildung 10 in der Publikation).
Disclaimer
Interesse an innovativer in vivo-Bildgebung mit genetisch codierten Sensoren? Unser Imaging Hub ermöglicht ausgewählten Projekten Zugang zur Technik – sprechen Sie uns gern an! Hinweis: Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Vollzeitbetreuung oder offene Nutzerzeiten anbieten können.


